In vielen Reihenhäusern in Hagen wird der Austausch der Fenster jahrelang verschoben – aus einem einzigen Grund: Angst vor beschädigter Fassade. Typische Gebäude im Ruhrgebiet aus den 60er bis 90er Jahren besitzen eine dünne Putzschicht, die oft schon einmal überarbeitet wurde. Jeder Eingriff von außen kann bedeuten, dass nicht nur rund um das Fenster, sondern die komplette Frontseite erneuert werden muss – manchmal sogar gemeinsam mit dem Nachbarsegment. Deshalb stellen sich Eigentümer häufig die Frage: Lässt sich ein Fenstertausch in Hagen durchführen, ohne die Fassade anzutasten?
Kurz gesagt – ja. Voraussetzung ist jedoch die richtige Demontage- und Montagetechnik.
Warum Fassaden beim klassischen Fensterausbau beschädigt werden
Die meisten Schäden entstehen nicht durch den Austausch selbst, sondern durch die Vorgehensweise. In älteren Gebäuden wurden Fenster tief im Mauerwerk eingesetzt und mit Zementmörtel vergossen. Dadurch wurde der Rahmen praktisch Teil der Wand.
Versucht man, das komplette Fenster herauszureißen, entstehen typischerweise Risse im Putz, ausgebrochene Ecken oder gelöste Fassadenbereiche. In Reihenhäusern ist das besonders problematisch, weil die Front optisch zusammenhängt – ein einziger Riss kann sich über mehrere Häuser fortsetzen.
Moderne Fensterarbeiten in Hagen basieren daher nicht auf Herausreißen, sondern auf kontrolliertem Zerlegen.
Demontage ohne Fassadeneingriff
Die professionelle Methode erfolgt von innen. Zuerst werden die Flügel und Verglasungen entfernt, um Spannungen zu reduzieren. Anschließend wird der Rahmen eingeschnitten und Stück für Stück nach innen herausgenommen.
Der Ablauf: Innen werden zunächst Silikonfugen und Leisten getrennt. Danach wird der Rahmen mit einer oszillierenden Säge mehrfach eingeschnitten und die einzelnen Teile nach innen entnommen. Das Mauerwerk und der Außenputz bleiben vollständig unbeschädigt – selbst bei alten, empfindlichen Fassaden.
Montage des neuen Fensters ohne Außenarbeiten
Nach der Entfernung bleibt eine saubere Öffnung zurück. Im Reihenhaus erfolgt die Montage von innen mit dreistufiger Abdichtung.
Innen kommt ein luftdichtes Dichtband zum Einsatz, in der Mitte Dämmschaum und außen ein diffusionsoffenes Band bzw. Kompriband – ohne den Außenputz aufzubrechen.
Das Ergebnis: Das neue Fenster ist energetisch deutlich besser als das alte, während die Fassade unverändert bleibt.
Wann es nicht vollständig ohne Fassadenarbeiten geht
In den meisten Fällen funktioniert die Methode problemlos. Ausnahmen gibt es jedoch, wenn der Putz bereits lose ist, das alte Fenster einbetoniert wurde, der Sturz auf dem Rahmen aufliegt oder das Fenster in eine Wärmedämmung zurückgesetzt ist. Dann kann eine kleine lokale Ausbesserung notwendig sein, der vollständige Fassadenumbau bleibt aber meist vermeidbar.
Vorteile im Reihenhaus
Der größte Vorteil ist das Vermeiden umfangreicher Renovierungen und Nachbarschaftsprobleme. Praktisch bedeutet das geringere Kosten, keine Gerüste, kürzere Bauzeit und keine Farbunterschiede an der Frontseite.
Deshalb wird ein Großteil der Projekte rund um Fenster Hagen heute genau auf diese Weise durchgeführt.
Ist die Dichtheit genauso gut?
Ja – bei fachgerechter Montage. Moderne Abdichtungssysteme funktionieren unabhängig davon, ob außen gearbeitet wurde oder nicht. In der Praxis sind neue Fenster meist dichter als ältere Installationen nach klassischem Ausbau.
Fenster Hagen
Der Austausch von Fenstern im Reihenhaus erfordert nicht zwangsläufig eine Fassadenrenovierung. Durch innenliegende Demontage und fachgerechte Abdichtung kann die Außenwand vollständig erhalten bleiben. Gerade in Hagen mit seinen typischen zusammenhängenden Fassaden ist das heute die bevorzugte Lösung. Wer Fenster in Hagen plant, sollte daher von Anfang an auf eine schonende, nicht invasive Montage setzen – spart Kosten, Zeit und sorgt dennoch für ein technisch einwandfreies Ergebnis.


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